In vielen Häusern befindet sich im Dachgeschoss viel Platz, der oftmals nur zu Lagerzwecken genutzt wird. Zwar wäre der Wohnkomfort gegeben, doch der Lichteinfall ist nicht ausreichend und die Räume entsprechend zu dunkel. Zusätzliche Dachflächenfenster können das ändern. Wir zeigen Ihnen, wie und worauf Sie achten müssen:
AUSWAHL DES RICHTIGEN FENSTERTYPES
Dachflächenfenster werden heute genormt hergestellt, d.h. ihre Breite ist genau auf die Breite der üblichen Sparrenabstände ausgerichtet. Weil sie unmittelbar in die Dachfläche integriert sind, werden Dachflächenfenster anders als gewöhnliche Fenster geöffnet.
Am kostengünstigsten sind sogenannte Schwingfenster, bei denen der Fensterflügel mittig im Fensterrahmen aufgehängt ist, so dass das Fenster nur entlang dieser Mittelachse geöffnet und gedreht werden kann. Die meisten Schwingfenster haben eine Griffleiste am oberen Ende, so dass sie von Erwachsenen gut im Stehen geöffnet werden können. Da ein Schwingfenster fast vollständig gedreht werden kann, lässt es sich gut reinigen.
Komfortabler als Schwingfenster sind Klapp-Schwingfenster, die über eine Klapp-Funktion verfügen. Diese ermöglicht, das Fenster auf der gesamten Höhe im Winkel von bis zu 45° nach außen zu öffnen, um eine freie Sicht nach draußen zu erhalten und ganz viel frische Luft ins Zimmer zu lassen. Der Fensterflügel bleibt dabei als schützendes Dach über der Fensteröffnung. Der Griff eines Klapp-Schwingfensters befindet sich unten am Fenster.
Platzsparend sind Dachschiebefenster, bei denen der Fensterflügel zum Öffnen und Schließen entweder nach oben oder zur Seite geschoben wird. Dachschiebefenster bieten ebenfalls ungehinderte Sicht nach außen. Mit ihnen können auch in Dachflächen Aussteige z.B. auf eine Dachterrasse realisiert werden.
TIPPS ZUR PLANUNG VON DACHFLÄCHENFENSTERN
Wie bei jedem Fenster sollte auch bei einem Dachflächenfenster auf die Wärmedämmeigenschaften des Fensterglases und des Fensterrahmens geachtet werden. Dreifachverglasung, so wie sie z.B. in der Baubeschreibung von MYMassivhaus standardmäßig vorgesehen ist, ist ein Muss.
Je nach Dachneigung variiert die nötige Länge der Dachflächenfenster, um einen ausreichenden Lichteinfall sicherzustellen. So sollten die Fenster bei 45° Dachneigung idealerweise 140 cm Länge aufweisen und bei niedrigerer Dachneigung 160 cm Länge. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass sich die Fensteroberkante bei einer Unterkante in Höhe von 90 cm in etwa 2 Meter Höhe über dem Fußboden befindet.
Bei der Planung sollten Sie die Himmelsrichtung, die Raumfunktion und die Lage des Fensters im Zimmer berücksichtigen. Große Dachflächenfenster in Richtung Süden sorgen für viel Lichteinfall. Sie sollten aber mit Sonnenschutz versehen werden, damit sich die Räume im Sommer nicht unangenehm aufheizen. Fenster auf der Ost- und Westseite können das Sonnenlicht auch noch recht gut nutzen. Hier könnten auch bodentiefe Dachflächenfenster zum Einsatz kommen, um z.B. auch im Sitzen in den Garten schauen zu können.
Mit dem Einbau von Dachflächenfenstern erhöhen Sie selbstverständlich auch die Lüftungsmöglichkeiten im Dachgeschoss. Das verbessert das Raumklima und reduziert die Schimmelgefahr.
SCHAFFUNG ANGENEHMER LICHTVERHÄLTNISSE
Es ist erstaunlich, welchen Unterschied zusätzliche Dachflächenfenster in Bezug auf die Lichtverhältnisse im Dachgeschoss ausmachen können. Zusammen mit VELUX haben wir das einmal simuliert für unser vorgeplantes, klassisches Haus 145 m². Klicken Sie durch die Präsentation und vollziehen Sie nach, wie sich durch den Einbau zusätzlicher Dachflächenfenster die Lichtverhältnisse im Dachgeschoss verbessern.
Auch im klassischen Haus 135 m² zeigt Ihnen die Präsentation, wie durch fünf zusätzliche Dachflächenfenster alle Räume im Dachgeschoss als wirklich hell empfunden werden. Ihr nächstgelegener MYMassivhaus-Baupartner zeigt Ihnen gerne, welchen Effekt auch Sie durch den Einbau zusätzlicher Dachflächenfenster in Ihrem persönlichen Traumhaus erzielen können.