Hausbau Kosten im Überblick

Hausbau Kosten im Überblick

Der Traum vom eigenen Haus – jedes Jahr wird er für viele Menschen Wirklichkeit. Dahinter steckt für die meisten die größte Einzelinvestition, die sie je in ihrem Leben tätigen. Deshalb ist es für zukünftige Bauherren wichtig vorher zu wissen, welche Hausbau Kosten  auf sie zukommen und an welchen Stellschrauben sie drehen können. Näheres erfahren Sie im Folgenden:

HAUSBAU KOSTEN RICHTIG BERECHNEN

Eine pauschale Aussage zu Hausbau Kosten ist schwer möglich, da unzählige Faktoren den Hauspreis beeinflussen. Die Kosten hängen schon allein davon ab, wo Sie Ihr Haus bauen. Geht es um einen stadtnahen Standort oder liegt das Grundstück eher auf dem Land? So oder so spielt neben der Hausgröße auch der Haustyp eine Rolle. Gradlinige Häuser kosten z.B. weniger als solche mit vielen Ecken und Anbauten. Massivhaus Preise sind bei gleicher Ausstattung in der Regel niedriger als Holzhaus Preise (Quelle: LCEE Beratung, Darmstadt). Die geplante Ausstattung wiederum hat großen Einfluss auf die Hausbau Kosten bzw. bietet auch Sparpotential.

Deshalb ist es wichtig, sich ganz zu Beginn des Projekts Hausbau einen Gesamtüberblick zu verschaffen, mit welchen Kosten Sie beim Hausbau rechnen müssen. Ihr nächstgelegener MYMassivhaus-Baupartner hilft Ihnen gerne bei der Zusammenstellung Ihres persönlichen Hausbaubudgets. Dieses ausgeklügelte Budget gibt Ihnen Sicherheit während der Bauzeit, erleichtert die Finanzierung und hilft, die Gesamtkosten stets im Blick zu behalten.

GRUNDSTÜCKSKOSTEN

Der bundesweite Durchschnittspreis für baureifes Land lag 2018 bei knapp 190 € pro Quadratmeter (Quelle: statista.com). Allerdings variieren die Preise je nach Region und Lage des Grundstücks sehr stark. Grundsätzlich gilt, je näher Sie an eine Großstadt bauen, desto teurer ist das Grundstück. Aber auch innerhalb einer Stadt unterscheiden sich die Grundstückspreise nach der Beliebtheit eines Stadtteils oder der vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Infrastruktur. Grundstücke in Mischgebieten kosten weniger als in reinen Wohngebieten. Eine Orientierung über die Quadratmeterpreise in Ihrer Wunschgegend gibt die Bodenrichtwertkarte Ihrer Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung oder der Blick auf die aktuellen Grundstücksangebote in einem der großen Immobilienportale.

Bedenken Sie bei der Grundstückswahl, wie gut das Grundstück erschlossen ist und wie leicht oder schwer die spätere Baustelle mit schwerem Gerät erreicht werden kann. Gegebenenfalls kommen so zusätzliche Kosten beim späteren Hausbau auf Sie zu.

Planen Sie in Ihr Hausbaubudget auch die für den Grundstückskauf anfallenden Nebenkosten mit ein. Das sind die Grunderwerbsteuer – je nach Bundesland in Höhe von 3,5 bis 6,5% – sowie die Notar- und Grundbuchkosten in Höhe von ca. 2%. Kaufen Sie Haus und Grundstück zusammen von einem Bauträger, fällt die Grunderwerbsteuer auch auf die Hausbau Kosten an und erhöhen sich entsprechend die Notar- und Grundbuchkosten. Kaufen Sie das Grundstück über einen Makler, fällt zusätzlich Maklerprovision von bis zu 7,14% des Kaufpreises an.

KOSTEN DES HAUSTYPS

Als Faustregel für die Hausbaukosten gilt: je kleiner und einfacher die Hausform und -gestaltung,  umso niedriger ist der Hauspreis. Ein ausgefallenes Haus im Bauhausstil kosten mehr als ein klassisches Haus mit Satteldach. Mit diesem Haustyp erhalten Sie umgerechnet auf den Quadratmeter Wohnfläche das meiste Haus fürs Geld. Umgekehrt sind ebenerdige Bungalows bei gleicher Wohnfläche teurer als zwei- oder mehrgeschossige Häuser. Besondere Bauteile wie Erker, Dachgauben, Vorbauten oder auch Balkone führen natürlich auch zu zusätzlichen Hausbau Kosten.

Ein Haus mit Keller ist teurer als eines ohne. Je nach Grundfläche des Hauses kostet ein Keller schnell 40.000 € und mehr. Dafür kann dort leicht zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Im Prinzip lohnt sich ein Keller umso mehr, je teurer und kleiner das Grundstück ist. Umgekehrt ist es bei einem niedrigen Grundstückspreis günstiger, ein größeres Grundstück für ein größeres Haus ohne Keller zu kaufen als ein kleineres Haus mit Keller auf einem kleineren Grundstück zu bauen.

Unter Vorgeplante Häuser finden Sie auf unserer Homepage eine Auswahl verschiedener Haustypen. Wenn Sie auf einen Haustyp und dann auf ein konkretes, vorgeplantes Haus klicken, können Sie unter Eingabe des KFZ-Kennzeichens für Ihren Landkreis oder Ihre Stadt den regionalen Preis für dieses vorgeplante Haus in der angegebenen Ausstattung erfahren. So kostet z.B. das Stadthaus 130 m² auf Grundlage der MYMassivhaus-Baubeschreibung als Niedrigstenergiegebäude mit Luft/Wasser-Wärmepumpe einschließlich Bodenplatte in Kassel 276.245 € oder das Klassische Haus 135 m² als KfW-Effizienzhaus 55 einschließlich Bodenplatte in Fürth 307.658 €. Suchen Sie sich Ihren Lieblings-Haustyp und geben Sie, sofern es im Einzugsgebiet eines MYMassivhaus-Baupartners liegt, Ihr KFZ-Kennzeichen ein, um den regionalen Preis für dieses Haus zu erfahren.

KOSTEN DER BAUSTOFFE

Grundsätzlich gilt: Massivhaus Preise sind bei gleicher Ausstattung günstiger als Holzhaus Preise (Quelle: LCEE Beratung, Darmstadt). Bei der Fassade haben Sie die Wahl zwischen Putz und Klinker. Abgesehen davon, dass Klinker in einigen Regionen eine große Tradition hat, ist eine verputzte Außenfassade erheblich preiswerter als eine Klinkerfassade. Dafür sind Klinkersteine witterungsbeständiger und haltbarer als Putz, der spätestens nach 20 Jahren neu gestrichen werden muss.

Generell trägt eine hohe Qualität der Baumaterialien zur Vermeidung von Folgekosten bei. Nicht alle vordergründig billigen Lösungen sind auch langfristig preiswert. Denn was nützt Ihnen z.B. ein billiger Dämmstoff, wenn dadurch im Inneren des Hauses keine ausreichende Luftzirkulation und kein angenehmes Raumklima gewährleistet werden kann. Oder es kommt zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmel an den Wänden, deren Beseitigung im Nachgang teurer kommt als die Verwendung hochwertigen Dämmmaterials von vornherein. Achten Sie deshalb bei der Materialauswahl auf eine hohe Qualität und lange Lebensdauer.

SPARPOTENTIAL NUTZEN

Wer träumt nicht von einem lichtdurchfluteten Haus mit großzügigen Glasfronten auf allen Seiten? Doch jedes Fenster und jede Tür kosten Geld. Deshalb spart es beim Hausbau Kosten, wenn Sie sich für weniger, aber dafür größere Fenster entscheiden und auch die Zahl der Außentüren begrenzen. Richten Sie Wohn- und Kinderzimmer mit großen Fenstern nach Süden und Westen, während Sie reine Schlafräume, Bad und Hauswirtschaftsraum mit kleineren Fenstern gen Norden oder Osten planen. Das spart Kosten beim Hausbau und während des Wohnens Heizenergie.

Bei der Wahl der Haustechnik sollten Sie nicht nur die Anschaffungskosten berücksichtigen. Denken Sie auch an die Folgekosten und optimieren Sie die Gesamtkosten durch den Einbezug staatlicher Fördermittel. Nicht nur die KfW fördert energieeffizientes Bauen mit bis zu 30.000 € Zuschuss pro Wohneinheit, auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert das Heizen mit erneuerbaren Energien mit bis zu 17.500 € Zuschuss für eine Wärmepumpe mit Lüftungsanlage.

Einsparpotential bietet die Sanitärausstattung. Wer sich in den Badezimmern und WCs mit einer schönen Basisausstattung zufrieden gibt, kann beim Hausbau Kosten sparen. Darüber hinaus gibt es beim Innenausbau weitere Möglichkeiten, die Hausbau Kosten zu begrenzen. Natürlich sieht ein Parkettboden schön aus, aber erkennen Sie den Unterschied zu einem hochwertigen Laminat? Müssen es überall elektrische Rollläden sein oder reicht an manchen Fenstern die Variante mit Gurtwickler? Andererseits kann es z.B. sinnvoll sein, das Haus für einen geringen Aufpreis auf die Elektroinstallation bereits während des Bauens Smart Home fähig zu machen, so dass es von Beginn an zukunftsfähig ist. Sie müssen nur einen Bruchteil der Investition für die Hausautomation sofort tätigen, wissen aber, dass Sie Geld sparen gegenüber einer späteren Komplettumrüstung.

Geld sparen können zukünftige Bauherren auch durch die Erbringung von Eigenleistungen. Gerade Maler- und Bodenbelagsarbeiten bieten sich dafür an. Genauso können die Außenanlagen leicht durch die Bauherren selbst gestaltet werden, um Hausbau Kosten zu sparen.

BAUNEBENKOSTEN NICHT VERGESSEN

Zusätzlich zu den Kosten von Haus und Grundstück fallen beim Hausbau verschiedene Baunebenkosten an, die von vielen Bauherren und manchen Hausanbietern gerne vergessen werden. Darum prüfen Sie bei Hausangeboten, ob diese Kosten im Preis enthalten bzw. als Schätzpositionen  angegeben sind. Bei MYMassivhaus erhalten Sie mit dem Angebot Ihres regionalen Baupartners eine detaillierte Auflistung und Schätzung aller nicht im Festpreis enthaltenen und voraussichtlich anfallenden Baunebenkosten.

Zu den Baunebenkosten zählen die Kosten für Vermessung und Baugenehmigung, gegebenenfalls die Prüfstatik und die Kosten für das Bodengutachten. Bei Altbestand auf dem Grundstück fallen Abrisskosten an, die ganz erheblich sein können. Ansonsten gehören die Kosten für die Erschließung des Grundstücks einschließlich Anschluss an die Energie- und Wasserversorgung, die Kanalisation und Internet/Telefon genauso zu den Baunebenkosten wie die Kosten für Baustrom und Bauwasser. Gerade bei einem Haus mit Keller müssen Sie mit zusätzlichen Kosten für die Abfuhr und Entsorgung des überschüssigen Bodenaushubs rechnen. Schließlich fallen auch Baunebenkosten für den nötigen Versicherungsschutz an, und dürfen Sie die Kosten für Zins und Tilgung Ihrer Baufinanzierung während der Bauzeit nicht vergessen.

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